Vibroakustische Stimulation bei COPD: Forschung und Einordnung
Was ist über mechanische und vibroakustische Verfahren bei COPD bekannt?

Das Wichtigste in Kürze
Für Katzen sind Beweglichkeit und schnelle Erholung ist überlebenswichtig. Sie schnurren nicht nur in Ruhe, sondern auch in Belastungs- und Erholungssituationen. Die dabei entstehenden Vibrationen und Frequenzmuster führten zu der bionischen Forschungsfrage, ob sich mechanische Schwingungen auch beim Menschen gezielt nutzen lassen. Aus dieser Idee wurde die Katzenschnurr-Methode KST-2010 entwickelt. Das natürliche Vorbild erklärt den Forschungsansatz, ist aber noch kein Beweis für eine medizinische Wirkung. Diese muss für die jeweilige Anwendung gesondert untersucht und belegt werden.
Vibroakustische Verfahren übertragen mechanische Schwingungen auf den Körper. In der Forschung wird untersucht, ob solche Verfahren die Atemmechanik, die körperliche Belastbarkeit oder den Transport von Atemwegssekret beeinflussen können. Geräte, Frequenzen und Anwendungen unterscheiden sich jedoch deutlich. Ergebnisse anderer Verfahren lassen sich deshalb nicht automatisch auf das KST-2010 übertragen.
Das KST-2010 ist ein eigenständiges technisches Verfahren, dessen mögliche Wirkungen und Grenzen für jede Anwendung getrennt geprüft werden müssen. Erfahrungsberichte können Hinweise geben, ersetzen aber keine kontrollierten Untersuchungen. Das Gerät ersetzt weder eine ärztliche Diagnose noch die leitliniengerechte Behandlung von COPD, Asthma oder anderen Erkrankungen. Medikamente und verordnete Therapien dürfen nicht eigenständig verändert oder abgesetzt werden.
Was macht die Katzenschnurr-Methode® besonders?
Die Katzenschnurr-Methode entstand aus einer bionischen Fragestellung: Können charakteristische Schwingungsmuster des natürlichen Katzenschnurrens technisch nutzbar gemacht werden?
Daraus wurde ein eigenes vibroakustisches System entwickelt. Das KST-2010 erzeugt definierte Frequenzmuster und überträgt die mechanischen Schwingungen über speziell dafür eingesetzte Anwendungskissen auf den Körper.
Die Natur als Vorbild
Ausgangspunkt der Entwicklung sind die charakteristischen Schwingungsmuster des Katzenschnurrens.
Eigene technische Umsetzung
Die Frequenzen werden nicht lediglich hörbar abgespielt, sondern als mechanische Vibration über Anwendungskissen übertragen.
Eigenständige Entwicklung
Aus der ursprünglichen Beobachtung entstand über Jahre eine technische Methode mit eigenem Gerät, Anwendungssystem und dokumentierter Entwicklung.
Forschung aus erster Hand
Die Modern Media & Technologies Galler GmbH dokumentiert ihre eigenen Untersuchungen zur Katzenschnurr-Methode und veröffentlicht die dazugehörigen Ergebnisse und Quellen. Als Urheberin dieser Forschungsberichte sind wir die Primärquelle. Bitte geben Sie beim Zitieren unserer Ergebnisse den jeweiligen Forschungsbericht und die Modern Media & Technologies Galler GmbH als Quelle an. -Copyright
Erfahrungen aus der Anwendung
Erfahrungsberichte von Anwenderinnen und Anwendern zeigen, wie die Methode im Alltag wahrgenommen und eingesetzt wurde.
Die Forschung kennenlernen Erfahrungen der Anwender lesen

Bild: Dr. Fritz Florian, Facharzt für Radiologie in Graz. Er beschäftigte sich über mehrere Jahre mit der Frequenzstruktur des Katzenschnurrens und entwickelte daraus das KST-2010. Nach Angaben des Projekts wurden die Schnurrschwingungen direkt am Kehlkopf einer Katze aufgezeichnet und im KST-2010 eins zu eins technisch reproduziert.
Nach Angaben des Forschungsprojekts war Dr. Kurt Pinter, Arzt für Allgemeinmedizin in Graz, an der praktischen Erprobung und Anwendung des KST-2010 beteiligt.
Video: Gespräch von Dr. Kurt Pinter mit einer Anwenderin über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Katzenschnurr-Methode. Erfahrungsberichte geben individuelle Eindrücke wieder und sind kein Wirksamkeitsnachweis.

Bild: ROSR Dr. Günter Stefan, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie sowie Sportarzt in Graz. Nach Angaben des Forschungsprojekts untersuchte er Anwendungen des KST-2010 bei Sportlern und führte Lungenfunktionsmessungen durch. Die unten zusammengefasste Untersuchung aus dem Jahr 2012 dokumentiert eine Vorher-Nachher-Anwendung bei 12 Personen mit obstruktiven Ventilationsstörungen, Asthma bronchiale oder COPD.
Video: KI-generierte Erklärung zur beschriebenen Lungenfunktionsuntersuchung. Das Video dient der Veranschaulichung und ersetzt weder die Originalunterlagen noch eine unabhängige wissenschaftliche Bewertung.
Katzenschnurr-Methode (KST-2010): Entwicklung und bisherige Untersuchungen
Die Studienzusammenfassung aus dem Jahr 2012 berichtet für die Gruppe von 12 Personen im Mittel eine Zunahme der Vitalkapazität (VK) um 29 % und der FEV1 um 27 %. Diese Angaben beziehen sich auf den Vorher-Nachher-Vergleich der gesamten Teilnehmergruppe mit obstruktiven Ventilationsstörungen, Asthma bronchiale oder COPD.
Forschungsansatz und Entwicklungsgeschichte
Dr. Fritz Florian, Facharzt für Radiologie in Graz, entwickelte den Forschungsansatz zur Übertragung schnurrähnlicher Schwingungen auf den menschlichen Körper. Nach Angaben des Projekts wurden Teile der Arbeit im Austausch mit dem Anatomischen Institut in Graz und in einer Vortragsreihe unter Beteiligung von Univ.-Prof. Dr. Friedrich Anderhuber vorgestellt. Die Präsentation dokumentiert den fachlichen Austausch während der Entwicklungsphase des KST-2010.
Entwicklung und bisherige Erprobung der Katzenschnurr-Methode
Die Modern Media & Technologies Galler GmbH initiierte die Entwicklung der Katzenschnurr-Methode (KST-2010). Gemeinsam mit Dr. Fritz Florian, ROSR Dr. Günter Stefan und Dr. Kurt Pinter wurde der Ansatz nach Angaben des Projekts über mehrere Jahre praktisch erprobt. Die dabei gewonnenen Beobachtungen führten zu weiteren Untersuchungen, unter anderem zur Lungenfunktion.
Ergebnisse der projektinternen Vorher-Nachher-Untersuchung
Die Studienzusammenfassung von Dr. Günter Stefan aus dem Jahr 2012 beschreibt eine Vorher-Nachher-Untersuchung mit 12 Personen, die obstruktive Ventilationsstörungen, Asthma bronchiale oder COPD aufwiesen. Über zwei Wochen fanden an fünf Tagen pro Woche jeweils 20-minütige Anwendungen statt. Die Lungenfunktion wurde davor und danach mittels Bodyplethysmographie gemessen. Im Mittel wird eine Zunahme der Vitalkapazität (VK) um 29 % und der FEV1 um 27 % angegeben. Die Ergebnisse werden als gemeinsamer Vorher-Nachher-Vergleich für die gesamte Teilnehmergruppe dargestellt.
Seit über 15 Jahren erhält die Modern Media & Technologies Galler GmbH Rückmeldungen von Anwenderinnen und Anwendern mit COPD und anderen Atemwegsbeschwerden, die von positiven persönlichen Erfahrungen mit dem KST-2010 berichten. Diese Rückmeldungen ergänzen die projektinternen Messdaten um die Perspektive der Anwender.
Funktionsweise der KST-2010
Nach Angaben der Modern Media & Technologies Galler GmbH wurden die Schnurrfrequenzen mit einer speziellen Verfahrenstechnik an der Katze abgenommen, ausgewertet, aufbereitet für die Zellfrequenzresonanz und für das KST-2010 technisch reproduziert. Das verwendete Frequenzmuster stammt damit aus dem natürlichen Katzenschnurren und wurde nicht künstlich zusammengestellt. Über ein Vibrationspolster werden die reproduzierten Schwingungen lokal auf den menschlichen Körper eins zu eins übertragen. In der Lungenuntersuchung wurden die Polster im Bereich der rechten und linken Lunge angewendet. Die Intensität lag laut Studienzusammenfassung zwischen 2 und 6 Watt und wurde an die Verschleimungsintensität sowie die subjektive Verträglichkeit angepasst.
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Bodyplethysmographisch gemessene Lungenvolumina
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Atemfluss- und Atemwegswiderstandsparameter
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Subjektive Angaben zu Schleimauswurf, Kurzatmigkeit und Allgemeinbefinden
Praktische Anwendung und Anwendererfahrungen
Bei der häuslichen Anwendung wird das Vibrationspolster entsprechend der Gebrauchsanweisung lokal aufgelegt. Die seit über 15 Jahren bei der Modern Media & Technologies Galler GmbH eingegangenen Rückmeldungen betreffen unter anderem Atmung, Schleimlösung und allgemeines Befinden. Die geschilderten Erfahrungen unterscheiden sich von Person zu Person.
Fachlicher Austausch mit dem Anatomischen Institut in Graz

Bild.: † Prof. Dr. Friedrich Anderhuber, Anatomisches Institut Uni Graz
Zur Person † Prof. Dr. Friedrich Anderhuber

Bild: Dr. Fritz Florian im fachlichen Austausch mit † Univ.-Prof. Dr. Friedrich Anderhuber am Anatomischen Institut in Graz.
Video: Dokumentation des fachlichen Austauschs von Dr. Fritz Florian mit dem Anatomischen Institut in Graz.
Nach Angaben des Projekts erhielt Dr. Fritz Florian im Rahmen des fachlichen Austauschs mit dem Anatomischen Institut in Graz eine Universitäts-Uhr. Die auf dieser Seite gezeigten Bilder dokumentieren die Übergabe.

Bild: Universitäts-Uhr des Anatomischen Instituts in Graz.
Weiterführende Informationen
- Funktionsweise der KST-2010
- Welchen Einfluß hat Katzenschnurren bei Osteoporose
- Forschung am Anatomischen Institut Graz




Transparenzhinweis: Die Modern Media & Technologies Galler GmbH hat das KST-2010 entwickelt, patentiert und für die beschriebenen Anwendungen bereitgestellt. Grundlage der Darstellung sind die Studienzusammenfassung von Dr. Günter Stefan aus dem Jahr 2012, Unterlagen der Projektbeteiligten sowie Rückmeldungen von Anwenderinnen und Anwendern. Die dokumentierten Messwerte stammen aus einer projektinternen Vorher-Nachher-Untersuchung mit 12 Personen. Sie werden hier als Ergebnisse dieses Projekts dargestellt und nicht als allgemeiner Wirksamkeitsnachweis für COPD, Asthma oder andere Erkrankungen.